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Die Rainfarn Maskenbiene

Die Mai – Langhornbiene

Besonderheit

 

Die Rainfarn-Maskenbiene gehört zur Gattung der Maskenbienen, die in Deutschland 39
Arten umfasst. Maskenbienen zählen mit höchstens neun Millimetern Körpergröße zu den
kleinen Vertreterinnen unserer Wildbienen-Fauna.
Die Tiere sind schwarz gezeichnet mit verschiedenen weiß gefärbten Körperpartien.
Insbesondere die Kopfzeichnung ist charakteristisch. Die weißen Gesichtsmasken, die vor
allem bei den Männchen ausgeprägt sind, haben der Gattung ihren deutschen Namen
eingetragen. Maskenbienen sind nur sehr spärlich behaart und unterscheiden sich so deutlich
von den oft pelzigen Vertreterinnen anderer Wildbienen-Gattungen.


Mehr regionale Blütenvielfalt für Insekten
Auch wenn Hylaeus nigritus deutschlandweit und in den meisten Bundesländern nicht als
gefährdete Art gilt, macht ihr doch die Verarmung des Blütenangebots sowohl in der offenen
Landschaft wie auch in unseren Städten und Dörfern zu schaffen. Das ist eines der größten
Probleme für unsere Wildbienen insgesamt. Während wir in der Feldflur kaum einen direkten
Einfluss auf das Nahrungsangebot für blütenbesuchende Insekten haben, können wir im
Siedlungsraum sehr effektiv helfen, etwa in Gärten und öffentlichen Grünanlagen. Der
Schlüssel für die wirksame Unterstützung der Insekten ist dabei der Einsatz von Wildpflanzen
unserer Region(en), denn an diese haben sich die Tiere im Laufe ihrer Stammesentwicklung
angepasst. Beim Kauf von Blumenmischungen ist es hilfreich, auf ein entsprechendes
Zertifikat zu achten, etwa für VWW-Regiosaatgut (Verband deutscher Wildsamen- und
Wildpflanzenproduzenten).
Für die Rainfarn-Maskenbiene und viele andere Wildbienen sind Korbblütler von besonderer
Bedeutung. Neben den bereits genannten Arten sind unterschiedliche Arten von
Flockenblumen (Centaurea) eine beliebte Pollenquelle.